Geografie
Im Nordwesten der Insel findet sich die Stadt Montego Bay unmittelbar an der Mündung des Flusses Montego, der sowohl der Stadt als auch der Bucht seinen Namen gab. Die Stadt besitzt knapp 85.000 Einwohner. Kurz vor Montego Bay liegt in der Bucht eine kleine Inselgruppe namens Bogue Islands, die vor allem wirtschaftlich für die Stadt eine Rolle spielt.
Geschichte
Die Gründung der Stadt wird Kolumbus zugeschrieben, der hier 1494 jamaikanischen Boden betrat. Im 17. Jahrhundert profitierte die Stadtentwicklung vor allem vom Handel mit Zuckerrohr als auch mit Sklaven.
Montego Bay ging 1795 und 1811 in Flammen auf, die große Teile der Stadt zerstörten. Nachdem man sich von diesem Rückschlag erholt hatte, wurde die Stadt im Rahmen des so genannten Weihnachtsaufstandes durch rebellierende Sklaven erneut schwer zerstört. Die immer wieder aufstrebende Siedlung bekam das Stadtrecht 1980 zuerkannt.
Wirtschaft
Einen großen Teil der Wirtschaft von Montego Bay macht die auf den Bogue Islands betriebene Austernzucht aus. Auch die Zuckerproduktion und Rumbrennerei stellen einen großen Teil der Wirtschaftskraft von Montego Bay, die neuerdings auch Unterstützung von dem sich immer weiter ausbreitenden Tourismus erhält.
Besonders bevorzugt bei den Gästen sind dabei White Sands und Doctors Cave. Montego Bay besitzt einen eigenen Flughafen, einen Seehafen und ist an eine Bahnlinie angeschlossen.
Sehenswürdigkeiten
- Fort Montego
- Sam Sharpe Memorial
- Town House
- St. James Parish Church
- Harbour Street
- Gloucester Avenue
