China und Jamaika haben am gestrigen Abend Verträge für Kredite von über 138 Millionen US Dollar unterzeichnet. Die Kredite sind in sieben verschiedenen Veträgen festgehalten und sollen für Soziale und wirtschaftliche Projekte eingesetzt werden.
Die Verträge wurden von Jamaikas Premierminiser Bruce Golding und dem Chinesischen Vizepräsitenten XI Jinping unterschrieben, der zur Zeit zu einem Staatsbesuch auf der Insel weilt. “Die Verträge kennzeichnen unsere langfristige Bindung mit China und garantieren eine weiterhin professionelle Zusammenarbeit” lies Golding verlauten ( nicht wortgetreu wiedergegeben ).
Die Chinesen sind also auch nicht nur in Afrika vertreten, wie es viele Eruopäer noch immer glauben. Weltweit investiert der Staat in Humanitäre Projekte und Dritte-Welt Länder sowie in Länder mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Der Vorsrung der Chinesen ist in diesem Bereich von keinem europäischen Land aufzuholen. Solche Verträge sichern China Einfluss auf fremde Märkte und teilweise signifikante Wettbewerbsvorteile. Ein gutes Beispiel hierfür ist Afrika, wo Europa zu ängstlich ist zu INvestieren. Heute sind bereits ganze Industrieanlagen Chinesischer Herkunft. – Sicher auch deshalb, weil Chinesen nicht gerade zimperlich sind und sich nicht zwingend an humanitäre Gesetzmäßigkeiten halten.
Doch genug damit, für die brikäre wirtschaftliche Lage in Jamaika sind die Kredite sehr gut. Das gestern geschlossene Paket beinhaltet folgende Einzelbereiche:
- 100 Mio. US$ für kurzfristige Finanzunsicherheiten
- einen Teil für Maschinen und Agrarproduktion
- Technische Kooperationen für Spezialprojekte ( Bauxitabbau?? )
- Konstruktion eines Chinesischen Gartens in HopeGarden
- Erneuerung des Wassersystems in Sligovill St. Catherine
- ein Konfutius Institut in der Universität of West Indies
- 10 Millionen Kredit für die Entwicklungsbank Jamaika
