Wirtschaft

Die Wirtschaft auf Jamaika

Zuckerrohr, Aluminium und Bauxit sind die Hauptexportgüter Jamaikas. Sie machen mehr als die Hälfte des Exportes aus. Das Bauxit wird im Landesinneren abgebaut durch einige internationale Gesellschaften. Der größte Handelspartner sind die USA. Von dort werden unter anderem Industrie-, Konsumgüter und diverse Rohstoffe importiert.

Rolle der Landwirtschaft

Die Landwirtschaft spielt schon seit den Ureinwohnern eine wichtige Rolle. Vor allem Bananen, Nelkenpfeffer, Tabak, Ananas, Pampelmusen und Kakao werden angebaut und ein Teil auch exportiert. Auch für Kaffee ist das Land in der Karibik bekannt. In kleinen Betrieben wird der Blue-Mountain-Kaffee angebaut und hergestellt. Dieser ist jedoch nicht zum Export geeignet. Der verkauf geschieht nur vor Ort an die Touristen. Die Erlöse bilden eine wichtige Lebensgrundlage einiger Einwohner. Ein Halbes Kilogramm kann bis zu 50 Dollar kosten. Auch der Jamaikanische Rum ist sehr bekannt und beliebt. Im Allgemeinen ist die Landwirtschaft jedoch zurückgegangen und erwirtschaftet nur noch 6 Prozent des Bruttoinlandproduktes.

Probleme der Wirtschaft

Die Weltmarktpreise sinken und die Wirtschaft des Landes stagniert immer mehr. Die Exporterlöse liegen heute nur noch bei rund 11 Prozent. Auch der Hurrikan „Dean“ hinterließ im Jahre 2007 seine Spuren in der Wirtschaft. Außerdem ist die Verschuldung des Landes mit 136 Prozent des Bruttosozialproduktes sehr hoch.
Die Arbeitslosenrate betrug im Frühjahr 2009 11,9 Prozent. Generell gibt es eine große Kluft zwischen Armut und Reichtum in Jamaika. Der Hauptzweig des Bruttoinlandproduktes besteht aus Fremdenverkehr und Finanzdienstleistungen. Die Währung ist der Jamaika-Dollar.

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