Sehenswertes

Sehenswertes auf Jamaika

Wenn man in Jamaika etwas erleben möchte, dann sollte man sich zuerst einmal von der Lebensfreude der Jamaikaner anstecken lassen. Das wird besonders in Port Royal deutlich. Heute ist das ein kleiner Fischerort, war aber einst eine blühende Hafenstadt, die mehrfach durch Erdbeben und Feuersbrünste zerstört wurde.

Erholung in Jamaika

Ein besonderes Higlight für Touristen sind auch die Blue Mountains, weil man dort nicht nur den höchsten Berg der Insel findet, sondern sich auch über den Anbau und die Verarbeitung von Kaffee informieren kann.

Treasure Beach ist etwas für Urlauber, die die erholsame Ruhe suchen. Im Südwesten der Insel gelegen reihen sich hier kleine Fischerdörfer am Strand auf wie Perlen auf einer Kette. Hier findet man keinen Massentourismus mit Bettenburgen und Infrastrukturen für Taucher, Surfer und andere Wassersportler. Hier hat die natur noch die Herrschaft über die zahlreichen malerischen Badebuchten.

Luxus und Nervenkitzel

Mit einer Buchung in der Blue Fields Bay sichert man sich Luxus pur. In fünf Villen werden die Touristen aus aller Welt rund um die Uhr verwöhnt. Blue Fields Bay erhielt seinen Namen vom kristallklaren und leicht bläulich schimmernden Wasser der karibischen See, in dem es sich so herrlich schnorcheln, tauchen und schwimmen lässt.

Wer sich einen Nervenkitzel der besonderen Art oder einen unmittelbaren Kontakt mit der jamaikanischen Lebensart gönnen möchte, sollte unbedingt einen Ausflug zu Rick’s Cafe in Negril machen. Hier herrscht immer Trubel, der sich besonders in den Abendstunden verstärkt, weil jeder das einzigartige Farbenspektakel des Sonnenuntergangs von dem Felsen gönnen möchte, auf dem der kulturelle Treffpunkt von Negril sein Domizil gefunden hat.

Tauchen auf Jamaika

Als Geheimtipp für Schorchler und Taucher gilt Sunny Island. Die Insel besteht aus einem Korallenriff, bei dessen einzigartiger Farbenpracht man aufpassen muss, dass man aus diesem Unterwassertraum rechtzeitig wieder aufwacht, ehe einem die Luft ausgeht.

Malerisch erholsames Ambiente kann man bei den Dunn’s River Falls genießen. Sie liegen mitten im gleichnamigen Freizeitpark. An vielen Stellen kann man in den Kaskaden des in der Nähe von Ochos Rios gelegenen Wasserfalls auch baden und dabei mit den Einheimischen ins Gespräch kommen, die sich hier gern mit ihren Familien vergnügen.

Black River Safari

Mit einer Black River Safari ist es Touristen möglich, die Schönheit der Südküste Jamaikas kennenzulernen. Hierfür steht eine anderthalb-stündige Bootstour zur Verfügung. Verschiedene Flüsse werden durchquert aber auch Sumpfgebiete werden bei der Tour nicht ausgelassen.

Die Black River Safari führt sechs Meilen flussaufwärts. Ãœber 100 verschiedene Vogelarten sind in den Mangroven Jamaikas zu Hause und einige von ihnen könnten während der Reise gesichtet werden. Vögel sind allerdings nicht die einzigen Tierarten, welche in diesen Gebieten heimisch sind. Krokodile sind zwar vom Aussterben bedroht, aber in der Region sind sie geschützt und weit verbreitet. Sichtungen sind sehr häufig bei einer Black River Safari. Eine nicht zu vergessene Erfahrung ist die Feuchtgebiet-Vegetation. Es gibt drei verschiedenen Arten von Mangroven, verschiedene Arten von Palmen Thatch und sogenannten Royal Palmen. Der Süßwasser Sumpfwald ist sehr dominierend und wird ebenfalls in Erinnerung bleiben. Nach der Fahrt auf dem Fluss wird der Tourist einem der schönsten Wasserfälle Jamaikas gebracht. Dieser nennt sich YS Falls und ist der größte Wasserfall, welcher noch bis heute in seinem natürlichen Zustand belassen wurde. Dies gilt auch für die Umgebung um den Wasserfall. Es gibt keinen Asphalt und keinen schweren Kommerz. Jeder Tourist kann kann bei einer Black River Safari die Landschaft einfach genießen und lernt dazu noch zahlreiche Tier- und Pflanzenarten kennen.

Blue Mountains Jamaika

In der im Osten der Karibikinsel gelegenen und etwa fünfzig Kilometer langen Bergkette kann man auch den höchsten Punkt der Insel erklimmen, den man im Atlas unter der Bezeichnung Blue Mountain Peak findet.

Er ragt 2.256 Meter über die Meeresoberfläche hinaus. Von dort aus hat man gute Sicht auf die Hauptstadt Kingston. Den Namen erhielt das Gebirge, weil sich dort mit steter Regelmäßigkeit morgens Dunstschleier an den Gipfeln bilden, die im Licht der aufgehenden Sonne bläulich schimmern.

Ein großer Teil der Blue Mountains wurde zum Nationalpark erklärt. Im Gegensatz zu den Küsten Jamaikas ist es hier kühl und feucht. Dieses Klima ist ideal für den Anbau von Kaffee, der in allerbester Qualität unter der Bezeichnung Jamaican Blue Mountain erfolgreich vertrieben wird. Diese Einnahmequelle ist aus dem Wirtschaftsgefüge von Jamaika nicht wegzudenken.

Bluefields

Bluefields befindet sich als kleiner Ort an der Südküste Jamaikas. Der lange weiße Sandstrand lädt förmlich zur Erholung ein und ist einer der bekanntesten Touristikorte auf Jamaika. Über 2800 Einwohner gehören zur kleinen Landstadt, die sich im Parish Westmoreland befindet.

Geschichte von Bluefields

Bluefields gehört zu den drei ältesten Siedlungen auf Jamaika. Dabei betrat Christopher Kolumbus 1494 auf seiner zweiten Entdeckungsreise das Gebiet um Bluefields. Kurz darauf entstand die zweite spanische Siedlung auf der Insel. Durch den Schutz des Gebirges und den langen Sandstrand wurde das Gebiet später hauptsächlich von Piraten genutzt. Die ersten Brotfurchtbäume finden ihren Ursprung in Bluefileds. Der britische Seeoffizier William Bligh lebte im Bluefileds Great House und pflanzte die ersten Sorten an. Einige Zeit später im 18. Jahrhundert war Bluefields vor allem für den erfolgreichen Zuckeranbau bekannt. Hier prägte man den Namen „Die reichste Zuckerdose von Jamaika“.

Sehenswürdigkeiten in Bluefields

Der Strand in Bluefields trägt auch den Namen Bluefields Beach Park und ist stark von Touristen frequentiert. Früher gab man der Stadt eine ähnliche Bedeutung wie der hauptstadt Kingston. Heute zählt Bluefields vielmehr als Touristikort. Zahlreiche Restaurants und Bars am Strand bieten den Rahmen für eine Party oder einen gemütlichen Abend nach einem anstrengenden Badetag. Unweit von Blueflieds befindet sich Belmont, der Geburtsort von Peter Tosh. Hier kann das Peter Tosh Monument besichtigt werden.

Dunn’s River Falls

Immerhin 200 Meter Höhenunterschied werden hier von den Fluten des Dunn River überwunden. Der Wasserfall besteht aus mehreren Kaskaden, zwischen denen sich immer wieder Becken bilden, in denen man auch baden kann. Den Ursprung des Namens für die Wasserfälle und den Freizeitpark vermutet man darin, dass einer Familie Dunn die unmittelbar daran angrenzenden Ländereien gehörten.

Die Dunn’s River Falls liegen in unmittelbarer Nähe zum Strand. Das heißt, wenn man ihnen von oben nach unten folgt, kann man sich anschließend in einer von Ochos Rios kleinen gemütlichen Gaststätten stärken oder auf dem Markt ein paar Andenken für die Lieben daheim erstehen. Eigens dazu wurde für die Touristen ein Handwerkspark eingerichtet, in dem man den Handwerkern ein wenig über Schultern schauen und auch ein paar Kunstobjekte käuflich erwerben kann.

Je nachdem, ob man die Wasserfälle von unten nach oben oder von oben nach unten erkundet kann man sich entweder einen sportlich fordernden Urlaubstag oder einen erholsamen Wellnesstag gönnen. Wer sich nicht allein durch die Fluten traut, der kann sich von einem Guide begleiten lassen, der die gesamten begehbaren Passagen genau kennt und im Bedarfsfall auch Hilfestellung beim Ãœberwinden besonders glitschiger Stellen geben kann.

Port Royal auf Jamaika

Port Royal liegt im Südosten von Jamaika und zählte einst zu den wichtigsten Häfen des Landes. Kurz vor Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie bei einem Erdbeben mit anschließender Flutwelle komplett zerstört. Von den damals 6.000 Bewohnern konnte sich gerade einmal die Hälfte ins Landesinnere retten, als die Landzunge, auf der Port Roayl errichtet worden war, fast vollständig im Meer versank.

Anschließend bemühte man sich intensiv um einen Wiederaufbau der Stadt, doch Mutter Natur blieb unerbittlich. Erst machte ein Feuer im Jahr 1710 den Bemühungen ein Ende und anschließend wurde Port Royal von der zerstörerischen Kraft mehrer Hurrikane heimgesucht. Doch die Jamaikaner ließen sich von ihrem Vorhaben nicht abbringen. 1907 fiel Port Royal erneut einem Erdbeben zum Opfer. Das hat dazu geführt, dass Port Royal heute ein recht unbedeutender Fischerort geworden ist.

Piraten in Port Royal

Wenn heute Port Royal häufig als Kulisse für Piratenfilme wie beispielsweise „Fluch der Karibik“ dient, dann ist die Lokalität klug gewählt, denn die Stadt diente lange Zeit den Piraten als Unterschlupf, die die voll mit den Gütern ihrer Kolonien beladenen spanischen Galeonen plündern wollten. Der erfolgreichste Pirat, der seinerzeit von Port Roayl aus agierte, war der Mitte des 17. Jahrhunderts lebende Henry Morgan. Die lockere Lebensphilosophie der Piraten färbte über längere Zeiträume auch stark auf die Bewohner der Stadt ab.

Rick’s Cafe

Wer auf Jamaika war und Rick’s Cafe nicht besucht hat, der hat echt etwas verpasst. Nicht nur, dass man dort den Nervenkitzel eines Sprungs aus 35 Fuß Höhe in die karibischen Fluten wagen kann, hier weiß man auch, dass man auf interessantem Boden steht, der einst dem Sohn des ersten jamaikanischen Präsidenten gehörte.

Rick’s Cafe auf dem Westend Cliff von Negril wurde 1974 von Richard Hershman eröffnet und entwickelte sich schnell als Initialzündung für die wirtschaftliche Entwicklung des gesamten Ortes. Schnell sprach sich herum, dass man hier bei einem netten Gläschen Wein den schönsten Sonnenuntergang von Jamaika anschauen konnte.

Im September 1988 und noch einmal im September 2004 musste Hershman herbe Rückschläge hinnehmen, weil sein Lokal durch Wirbelstürme und hohen Wellengang fast vollständig zerstört wurde. Doch Hershmann und seine etwa sechzig Mitarbeiter ließen sich nicht entmutigen und bauten das Lokal schöner und besser wieder auf, als es vorher je gewesen war. Diesen unglaublichen Zusammenhalt des hershmanschen Teams spürt auch der Gast bei jedem Besuch.

Wer nach einem Gläschen Wein oder dem Genuss eines typisch jamaikanischen Mixgetränks mit Rum eine kleine Erfrischung braucht, kann sich in den hauseigenen Pool stürzen. Inzwischen betreibt Richard Hershman sogar eine eigene Rundfunk- und Fernsehstation. Das Lokal ist immer rappelvoll und es findet sich eine bunte Mischung aus unzähligen Nationalitäten und Kulturen.

Sunny Island – Tauchen auf Jamaika

Sunny Island befindet sich vor der Küsten von Treasure Beach im Südwesten der Insel Jamaika. Die Insel selbst besteht aus vielen Lagen von Muschelkalk. Das Einzigartige daran ist, dass sie noch keiner kommerziellen Verwertung zum Opfer gefallen ist und man hier ähnlich wie bei Treasure Beach unberührte Natur vorfindet.

Das sich rings um das Inselchen Sunny Island schlängelnde Korallenriff zieht mit seiner Farbenpracht immer wieder Taucher und Schnorchler in seinen Bann, die sich hier fast in eine fantasievolle Märchenwelt unter Wasser versetzt fühlen. Das Vergnügen lässt sich kaum noch steigern, denn auch das Wasser des karibischen Meers selbst ist kristallklar und bietet beste Sicht, so dass man sich auch gut als Amateur mit einer entsprechenden Unterwasserkamera betätigen kann. Auch zum Schwimmen bietet sich Sunny Island an, denn das Koralleriff schützt die Badenden auch vor möglichen gefährlichen Meeresbewohnern.

Treasure Beach

Treasure Beach ist ein Geheimtipp für alle Gäste, die sich auf Jamaika die Ruhe gönnen möchten, die sie den Stress des Alltags für ein paar Tage vergessen lässt. Die dörfliche Idylle lässt auch das aufgewühlteste Gemüt zur Ruhe kommen. Hier muss man sich nicht Handtuch an Handtuch an riesigen Stränden wie eine Ölsardine in der Dose fühlen, sondern kann sich in vielen kleinen Badebuchten entspannen.

Treasure Bearch Jamaika

Quartier findet man in den kleinen typischen Fischerhäuschen und keine Bettenburg verschandelt den Anblick der völlig naturbelassenen Küste. Hier kann man noch schwimmen, ohne jeden Moment damit rechnen zu müssen, mit einem Surfbrett oder einem Jetski zu kollidieren. Vier öffentliche Strände sind bewacht und bieten vor allem Familien mit Kindern gute Bedingungen.

Gut geeignet ist Treasure Beach auch für Sprachreisende, denn die Einheimischen sind immer zu Gesprächen bereit. Hier kann man auf dem kurzen Weg mit der jamaikanischen Kultur und Lebensart auf du und du gehen und lernt sie völlig unverfälscht von den kommerziellen Einflüssen der Tourismusindustrie kennen.


Auf Sightseeing muss man dennoch nicht verzichten, wenn man sein Urlaubsquartier in Treasure Beach nimmt, denn es finden immer wieder auch organisierte Ausflüge statt, bei denen man von den einheimischen Guides viel über die Geschichte und die Traditionen der Region aus erster Hand erfährt.

Y.S. Falls Wasserfälle

Eines der schönsten und unberührtesten Orte auf Jamaika sind die Y.S. Falls Wasserfälle. Jamaika ist ein sehr facettenreiches Land mit Wasserfällen, Mangroven und einer grünen Vegetation über die gesamte Insel.

Diese Wasserfälle in Jamaika liegen versteckt etwa 25 Kilometer nördlich von dem Black River entfernt. Die Y.S. Falls Wasserfälle sind bei Weitem noch nicht so überlaufen, wie die im Norden des Landes gelegenen Dunn’s River Falls. Es handelt sich um ein Stück unberührte Natur, welche auch dabei belassen werden soll. Nur so werden einheimische Tierarten behalten und die Touristen finden einen Ort, an dem sie für einige Minuten die Landschaft genießen können. An der Straße von dem Black River nach Mandeville geht es durch eine gut bewachsende Weidelandschaft bis zu einem Parkplatz. Die Wege wurden nur provisorisch mit einem Traktor gezogen. Von dem Parkplatz aus können die Touristen zu den Wasserfällen gefahren werden. Neben den Wasserfällen des berühmten Y.S. Rivers gibt es einen Weg, welcher recht gut ausgebaut ist. Diesen Weg gelangen die Touristen den Berg hinauf. Somit kann der Wasserfall noch einmal von oben betrachtet werden. An einigen Stellen kann sogar im Flussbecken gebadet werden. Deshalb wird jeden Tourist empfohlen, die Badesachen einzupacken. Dieses Erlebnis und die unberührte Natur werden für immer in Erinnerung bleiben, denn so etwas findet man leider nur noch sehr selten auf der Welt.

2 Kommentare zu Sehenswertes

  1. Karin sagt:

    Man sollte auch unbedingt die Black River Safair und die Y.S Falls erwähnen.
    Und auf jeden Fall die Mayfield Falls in Westmoreland !

    One Love
    Karin

  2. Jamaikaboy sagt:

    Wird gemacht, danke für den Hinweis. Wir sind eben dabei die letzten Informationen noch mit zu veröffentlichen. Es geht voran, ist ja auch viel Rechercheaufwand.

Kommentare sind geschlossen.